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Irland 2

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Weiter vom Südosten an der Küste entlang durch Waterford (weltweit bekannte Kristallglas Manufaktur) nach Cork. Sie ist nach der Hauptstadt Dublin (etwa 3,5 Millionen Einwohner) die zweit größte Stadt in der Republik. Ich würde Cork als die kulinarische Hochburg Irlands bezeichnen. Wie nirgendwo sonst findest Du in dieser auch sonst sehr interessanten Stadt so viele Restaurants in welchen Du hervorragend Speisen kannst. - Keine Selbstverständlichkeit in Irland!

Weiter nach Bantry, zu den Halbinseln Beara, dem Ring of Kerry und der Dingle Penisula erlebts Du atemberaubend zerklüftete Küste, und abenteuerliche "Straßen". Jeder sollte diese drei Halbinseln abfahren und sich dabei viel Zeit nehmen. Keine von Ihnen kann man mit der anderen vergleichen. Jede hat ihren eigenen Zauber. Vorgelagert dieser Halbinseln sind die Skelling Iselands. Nicht vorbei kommst Du bei diesem Trip am Nationalpark Killarney und dem gleichnamigen Städtchen. Dingle Town, Slea Head und den Connerpass auf Dingle solltest Du auf dem Weg nach Tralee ebenfalls gesehen haben. So kommst Du dann mit der Fähre über den Shannon (größter Fluss Irlands und "Eldorado" für alle Angler) zu den Cliffs of Moher. Spektakuläre 200 Meter hohe Klippen säumen etwa 7 Kilometer die Küste des Counties Claire. Das Dörfchen Doolin und Listonvarna gleich im Anschluß sind fast ein "muß" für jeden Liebhaber der Musik. Jeder in Irland lebender Musiker war mindestens einmal in seinem Leben an diesen Plätzen. Spontane Sessions darf man hier schon am Tag erleben.

Fährts Du weiter Richtung Galway passiert es plötzlich und unerwartet. Du fährts nur um eine Kurve nicht weit hinter Listonvarna und die Landschaft wechselt von sattem Grün in ein Karstland. Den Burren. Auf gälisch heißt die Landschaft "Boirinn“ das bedeutet "Steiniger Platz“. Zwischen den Kalksteinplatten wachsen Blumen verschiedenster Arten. Die Burren sind eine Karstlandschaft, glatt geschliffen von den Gletschern der Eiszeiten. Das einzige was über die geschwungenen Hügel hinaus ragt sind Findlinge und einige steinzeitliche Hühnengräber (Dolmen).

Galway, Universitätsstadt pulsiert Tag und Nacht. Es ist Treff - und  Knotenpunkt im Westen Irlands. Von hie aus führen Hauptstraßen in alle Richtungen. Für mich ist Galway auch das Tor  in die Landschaft Connemara.  Eine der letzten unverbauten und ursprünglichen Gebiete Irlands. Hier wird noch bevorzugt Irisch gesprochen. Wer von Galway über Spittal und Mams Cross nach Clifden fährt, erlebt Berge Seen und Hochmorre in einer traumhaft unberührten und wildromantischen Landschaft.

Sowieso lebt die Westküste noch stark in ihrer gälischen Kultur, die sich trotz oder wegen der Probleme der Bevölkerung hier stark erhalten hat. Große Hungersnöte und Unterdrückung vertrieben viele Menschen dieser Region, vornehmlich nach Amerika. Der Nordwesten ist auch sehr sehenswert aber touristisch eher unbekannt. Der Nordwesten war immer ziemlich isoliert, auch hier sprechen vergleichsweise viele Menschen gälisch. Man geht davon aus, dass der Nordwesten an Nordirland gefallen wäre, wenn nicht die meisten Einwohner im Nordwesten katholisch wären. Interessant ist die Tatsache, dass gerade Donegal im Nordwesten mit die schönsten Küsten hat. Sligo und Leitrim sind sehr malerische und eher ruhige Gegenden. Kurioser Weise liegt der nördlichste Punkte der Insel nicht in Nordirland sondern in Donegal.

Sollte man als Tourist Urlaub in Nordirland machen? Das ist eine Frage, die sich für den echten Irlandkenner eigentlich nicht stellt, aber von vielen Irlandfreunden immer wieder gestellt wird. Die Grenze zu Nordirland ist heute kaum mehr sicht - bzw. spürbar. Also unbedingt erleben. Einige der schönsten Gegenden und interessantesten Attraktionen Irlands liegen im Nordosten. Von den mittelalterlichen Stadtmauern Derrys zu den Basaltsäulen des Giants Causeway, von der Kathedralenstadt Armagh bis zu den Glens of Antrim , von den Mourne Mountains bis zum riesigen Lough Neagh. Angelfans und Bootsfahrer finden ihr Paradies am Lough Erne, kulturell interessierte Menschen zieht es nach Belfast … und wer auf den Spuren der heroischen Stammesfehden der Kelten ist, findet sie etwa im Navan Fort. Weniger heroische Fehden werden dagegen von den Wandbildern etwa in der Falls Road oder Sandy Row zelebriert.

Für jeden ist etwas dabei auf der Insel ganz im Westen Europas und ich könnte noch lange so oder noch ausführlicher weiter schreiben. Allerdings sollte sich jeder SEIN Bild machen und seine eigenen Erfahrungen sammeln. Diese Seiten sollten nur als kleine Anregung für den Einen - und eine Erinnerung für den Anderen gedacht sein.

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