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Irland

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Irish Blessing

May you have food and raiment 

a soft pillow for your head.

may you be forty years in heaven

before the devil knows you`re dead.

Eine Ihnen eigene Philosophie, einen unvergleichlichen Humor, eine ganz andere Handlung in ihren Balladen und ihren Folksongs. Ja, das macht den Iren aus. Dabei haben wir über die "Kleinigkeiten" wie Gastfreundschaft und Geselligkeit und und und...... noch gar nicht gesprochen. - Aber mal ganz von vorne!

Steinkreise, keltische Kreuze und Klosterruinen: Irland besitzt viele steinerne Zeugnisse seiner bewegten Geschichte. Seit Tausenden von Jahren ist der westliche Rand Europas immer wieder Schauplatz von Eroberungen und Zerstörungen geworden. Doch auch die Jahrhunderte währende Herrschaft der Engländer konnte den irischen Willen nach Unabhängigkeit nicht unterdrücken. Seit 1921 ist die Insel bis auf Nordirland eigenständig, seit 1973 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft. Irland ist gegliedert in 4 Provinzen und 26 Counties. Die Amtssprache ist Englisch und  Irisch (Gälisch). Bezahlt wird mit dem Euro.

Irland hat etwa die Größe Bayerns. Etwa 6 Mio. Einwohner bevölkern die gesamte Insel, wobei ca. 4 Millionen in der Republik wohnen. Beeinflusst durch den Golfstrom ist das Klima mediterran. Im Sommer reichen die Höchstwerte knapp an die 30 Grad und im Winter ist Frost eher die Seltenheit. Schneefall ist die Ausnahme. Es regnet relativ oft, doch selten lange. Zieht ein Schauer übers Land, hat man 10 Minuten später die schönsten Regenbogen und die Sonne wieder. So ist z.B. die Niederschlagsmenge in Deutschland über Jahr gesehen deutlich höher als auf der grünen Insel.

Du triffst hier auf Menschen mit einer wahren Leidenschaft für Musik, Tanz und Gespräche: In Irland braucht es lediglich mehr als zwei Menschen in einem Raum und schon beginnt die Party. Der Ire ist sehr offen und neugierig. So ist man als Alleinreisender auch nie lange ohne Ansprache.

William Butler Yeats hat es einmal so definiert: "There are no strangers here, only friends who have not yet met", was heißen soll das es hier keine Fremden gibt, sondern nur Freunde welche man bislang noch nicht getroffen hat. Hier wird der Fremde nicht mit Argwohn betrachtet, sondern mit Neugier und offenen Armen empfangen.

Ein Besuch im nächsten Pub und schon will der "Bar Tender" oder der Gast neben Dir wissen wo Du herkommst und wie es Dir hier gefällt. Üblicher Weise hast Du auch - kaum Dein Guinness ausgetrunken - schon das nächste vor Dir stehen. Dein Tisch - oder Bar Nachbar hat es Dir ausgegeben. An dieser Stelle ist jedoch anzumerken, das dies auf Gegenseitigkeit basieren sollte. Die nächste Runde sollte Deine sein. Einst war ich im Winter in Tralee unterwegs. Es nieselte leicht und ich ging Gedankenverloren durch die Hauptstrasse als ich plötzlich kurz vor mir hörte: "come on, give us a smile"! Ich blickte hoch und sah in das lächelnde Gesicht einer älteren Dame. Völlig perplex musste ich lachen und versicherte Ihr, das es mir gut geht und nur etwas in meinen Gedanken versunken war. Nach einigen Minuten Smalltalk setzten wir beide unseren Weg fort. Frage einen Iren ob Du auf seinem Feld Dein Zelt aufbauen darfst oder Dein Wohnmobil abstellen dürftest, wirst Du kaum ein Nein ernten. Im Gegenteil wird er Dich am nächsten Morgen eher auf einen Tee und ein Frühstück mit anschließender Dusche in Sein Haus bitten. Das Wort "Zeit" definiert jeder von Ihnen für sich selbst. Sagt Dir ein Ire "I`ll be back in a minute"! - stell Dich auf etwa eine Stunde ein. Ein altes irisches Sprichwort sagt: Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt!

 

Fährst Du durch Irland, erlebst Du die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Im Süden von Dublin, in den Wicklow Mountains, sanfte Hügel und Berge mit Heide bedeckt. Die Farbe rot-lila beherrscht hier die Landschaft in der Blütezeit.

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